20210723_Palanga, immer schön Abstand halten

Immer schön Abstand von den Ameisenhaufen halten, riet Marc Bielefeld in seinem Segler Buch „Wer Meer hat, braucht weniger“ [1] .
Heute haben wir einen kurzen Ausflug in so einen Ameisenhaufen gemacht.
Palanga liegt an der Litauischen Ostseeküste, hat eine lange Tradition als Seebad und einen langen Steg in die Ostsee. Und es ist Urlaubszeit, auch in Litauen.
Da der Ausflug wirklich kurz ausfallen sollte, nach einem Tip zum zentralen Parken, mit Jumper direkt ins Zentrum, 2 Euro in den Automaten für 60 Minuten und durch die Promenade direkt auf den langen Landungsteg
Schön nach langer Zeit mal wieder Meer mit Wellen und Wind zu erleben.
Ungewohnte Massen an Mensch am Strand und in den Strassen.

Einen kurzen Moment der Unruhe, vielleicht ist das jetzt hier überall schon so, wie an der deutschen Küste!?!
Natürlich Blödsinn, hier ist ein Urlaubszentrum der Region und es ist Sommerzeit.

Auf dem Rückweg zum Jumper einen grösseren Bogen um die Promenade geschlagen.

Viele frisch revovierte oder neu ausgebaute Villen.
Und einige wenige Schmuckstücke warten noch auf frische Farbe… aber dann !

Gepflegte Parks und Wege zum Strand, ausserhalb der Saison ist es hier sicherlich gut auszuhalten.

Kurze Fahrt nach Norden, über die Grenze nach Lettland, und schon ist Weite.

Dank an alle Ameisenbau-Fans für die Konzentration auf wenige Zentren.

Der Tourismus zerstört, was er sucht, indem er es findet“ Hans-Magnus Enzensberger



  1. Bielefeld, Marc: Wer Meer hat, braucht weniger Über den Rückzug auf ein altes Segelboot, 2013↩︎

2 Antworten auf „20210723_Palanga, immer schön Abstand halten“

  1. Ich gestehe, dass ich in einem Alter bin, wo mich der Berliner Dreck in den Parks und Grünanlagen, das Geschmiere an den Mauern – ich unterscheide da gut gemachte Graffitis – (sogar an Bäumen im Wald neulich Geschmiere gesehen) zunehmend ärgert.
    Deine Fotos und die Beschreibung sind da eher Labsal für die Seele!
    Lasst es euch weiterhin gut gehen !

    1. die Parks sind im gesamten Baltikum, auch in den grösseren Städten, für eine Berlin geprägte Perspektive auffällig sauber und gepflegt. Keine Ahnung, ob hier schneller aufgeräumt oder weniger Dreck gemacht wird.

      In Berlin wird Dreck einfach umdefiniert; ist Kultur.

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