2021-08-30 Schloss Strömsholm

Kleine Wanderung von Mölntorp nach Schloss Strömsholm und zurück.

Nach genug Regentagen, kann auch mal ganz gemütlich sein.
Doch wenn der Eindruck von „endlos grauer Himmel“ aufkommt, droht dieser immer Weiterfahrenreflex.
Heute früh setzte sich dann doch die Sonne mal wieder durch.

Also ausserplanmässig am Übernachtungsplatz geblieben und den erstbesten Rundweg für eine kleine Wanderung abgelaufen.

Die ersten hundert Meter entlang einer Landstrasse waren etwas dröge, aber dann entwickelte sich die Zufallsroute doch noch ganz nett.

20210827-Gamla Uppsala Museum

Was tun bei Regen?

Neben Museum einparken, sich von Ausstellung beeindrucken lassen, Regenlücke für kleinen Spaziergang nutzen.
Die Regenlücke war für die Wanderung entlang der Grabhügel, finale Ruhesitze nordischer Könige in der Zeit der Wikinger, doch zu kurz.

Später dann, im trockenen, warmen Jumper (hurra, hier gibt es wieder Gas für die Therme zu kaufen) bei Wikipedia und YouTube nachschauen, was dass alles genau bedeutet.

Im Gamla Uppsala Museum sind fast alle Ausstellungsstücke zusätzlich mit einer englischen Erklärungen versehen.

Sollten keine Vorkenntnisse in nordischer Glaubensgeschichte zur Verfügung stehen, wird es etwas mühselig.
Nach Lektüre des Wikipedia Artikels wird dann schnell klar, der Mix aus Überlieferungen, Glauben und Mythen bleibt auch in vertrauter Sprache kompliziert

Wikipedia hilft:

„Alt-Uppsala war in vorhistorischer Zeit ein Machtzentrum in Mittelschweden. In der frühen Eisenzeit lag der Platz nördlich einer Bucht und ermöglichte so Reisen zum Meer und den angrenzenden Seen. Die Funktionen der Siedlung können mit dem späteren Stockholm <de.wikipedia.org/wiki/Stockholm> verglichen werden. Sie war religiöses sowie administratives Zentrum mit Verbindung zur Ostsee. Die abnehmende Bedeutung des Platzes um das Jahr 1100 hängt mit der Veränderung der Wasserwege durch die fortschreitende Landhebung zusammen.


In Bezug auf die alten Schilderungen zur Rolle Alt-Uppsalas bei der Einigung Schwedens muss erwähnt werden, dass diese nur bedingt glaubwürdig sind. Für die Zeit vor dem 9. Jahrhundert gibt es nur Mythen, Sagen und Dichtungen. Die sogenannte Ynglingatal <de.wikipedia.org/wiki/Ynglingatal> berichtet, dass das Geschlecht der Ynglinger bis ins 7. Jahrhundert hinein von Alt-Uppsala aus regiert haben soll. Die Heimskringla <de.wikipedia.org/wiki/Heimskringla>, eine Sage des Isländers Snorri Sturluson <de.wikipedia.org/wiki/Snorri_Sturluson>, berichtet, dass im 5. und 6. Jahrhundert die Könige Aun, Adils und Egil in Alt-Uppsala begraben wurden. Dies passt mit den archäologischen Datierungen zusammen. Weitere Dichtungen, in denen über Alt-Uppsala berichtet wird, sind das englische Beowulf <de.wikipedia.org/wiki/Beowulf>, die dänische Chronik Gesta Danorum <de.wikipedia.org/wiki/Gesta_Danorum> und die isländische Hrólfs saga kraka <de.wikipedia.org/wiki/Hr%C3%B3lfs_saga_kraka>.
Im Jahr 2000 öffnete in der Nähe des Grabfeldes das Gamla Uppsala Museum. Hier werden Mythen und die Geschichte des Platzes dargestellt.

de.wikipedia.org/wiki/Alt-Uppsala

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweden-archaeologen-entdecken-riesiges-monument-aus-der-eisenzeit-1.1798587

20210820_Wandertag

20210820_Wandertag

Logbuch

Voller Parkplatz vor dem Südeingang zum Nationalpark Skuleskogen.
Zwischen vielen PKWs etwa 50 Wohnmobile.

Alles vertreten, vom VW-Bus bis zum MAN KAT

Dieser volle Parkplatz lies Massen auf dem Wanderweg erwarten.

Also früh los, und an der ersten Weggabelung nicht die Strecke zu der angesagten und vielgeknipsten „Sehenswürdigkeit“ , Slåttdalsskrevan, sondern auf dem Pfad am Meer entlang. Die Massen kamen uns dann später auf dem Rückweg engegegen.

Nach einigen Metern bequemer Holzpfade durch den Nadelwald geht es über eine der ersten Geröllstrecken vorran.
Es folgen noch einige solcher Hüpf- und Balancierparcours in den nächsten Stunden, bergauf und bergab.

Vorsichtig, die nächsten Trittmöglichkeiten fest im Blick, bewegen wir uns über Steine und Wurzeln.

Es geht auch anders, ein Paar überholt, schwedisch schnatternd von Stein zu Stein hüpfend, im Joggertempo.
Entgegen kommen aber auch, bedächtig mit Stockunterstützung um jeden Meter kämpfende, ältere Semester.

Noch geht es zügig, ohne Gefälle, am Meer entlang.
Die Höhenlinien auf Wanderkarte und Navi kündigen baldige Abwechslung an.

Es steil bergan, wieder über Geröllfelder, dank der Steigung lassen sich jetzt bequem die Arme einsetzen, um Bäume und Felskanten als Geländer zu nutzen. Handschuhe wären jetzt praktisch oder ein Pflaster für die erste kleine Schürfwunde.

In den grossen Bergrucksäcken, die einige der entgegen kommenden Wanderer lässig über die Hindernisstrecke mitschleppen, ist für sowas sicherlich ausreichend Platz.

Im Park verteilt finden sich Übernachtungshütten mit Feuerstelle und Brennholz. Hinturnen, Grillen, Übernachten und zurückturnen. Erklärt die leeren PKWs vom vorabend auf dem Parkplatz.

Nun ist der Punkt erreicht, wo die Strecke vorwärts und zurück beeindruckend weit vom Jumper entfernt erscheint.

Inzwischen gibt es beim Anstieg auch viele Gelegenheiten die Landschaft bewusster wahr zu nehmen. Die Uhr teilt regelmässig mit, was der hechelnde Wanderer schon deutlich wahrgenommen hat.

Pause, damit der Puls wieder runter kommt vor der nächsten Höhenlinie.

Beim Laufen empfiehlt sich der Blick auf Steine, Wurzeln und Löcher, statt in die Landschaft.
Sonst wird hier aus der Wanderung schnell eine aufwändige Bergungsübung, wie ein mit professioneller Fotoausrüstung dekorierter Wanderer grinsend anmerkt. Er wandert, um zu fotografieren. Wobei er sich vor der Wanderung schon „starke Fotoserien“ von dem Gebiet angeschaut hat.

Selbst knipse ich ja nur noch mit dem Handy, Notizfotos mit Zeit und GPX-Daten zur Erinnerung, wo man wann so war. Keinerlei künstlerische oder ästhtische Ambitionen.
Es gibt schon genug perfekte Fotos von den Orten an denen man, vom Reiseführer angelockt, langstolpert.

Darüberhinaus bemerke ich schon die von Gitta Peyn beschriebene Folgen digitaler Wirklichkeitskonstruktion.

„Mit fraktalen Algorithmen schaffen Filmemacher heute Berge, die auf so manchen Zuschauer realistischer wirken als natürliche. Menschen, die große Teile ihrer Wirklichkeitskonstruktion und Wirklichkeitserwartung auf computergestützte Animationen und Filme bauen, empfinden vielleicht sogar die ehemals so monumentalen Pyramiden als klein, gar gekünstelt.“

Gitta Peyn <app://obsidian.md/Gitta%20Peyn>
www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff <www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff>

Gitta Peyn <app://obsidian.md/Gitta%20Peyn>
www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff <www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff>


Der Effekt durch Filme, und welcher aktuelle Film geht nicht durch die digitale Postproduction, mag heftig sein.
Mit Erfahrung aus der Erlebniswelt aktueller Egoshooter
Nach längeren Touren, ausgestattet mit starker Grafikkarte, durch die Höhlenwelten von Lara Croft oder die weiten Landschaften Amerikas von Red Dead Redemtion verblast schnell der schönste Landschaftsfilm.


In diesen Landschaften kann man sich scheinbar frei bewegen, auch fliegen und bei Interesse auch noch Wetter mit Regenbogen, Nebel oder Schnee abrufen.

Natürlich fehlt der unmittelbare, körperliche Eindruck, Wind, frische Luft, die Gerüche, Wärme, Kälte usw.
Aber das Gehirn laest sich auch gern täuschen.

Vor Jahren hatte ich Gelegenheit, ganz real, morgens allein durch ein hessisches Musseumsdorf mit Fachwerkhäusern zu laufen.
Nahe plätscherte ein Brunnen und ich war kurz erschrocken neben dem Brunnen nicht den erwarteten Wachposten zu finden.

Der stand in dem virtuellen Fachwerkdorf einer Simulation, in der ich damals offensichtlich zu viel Zeit mit der virtuellen Erkundung von Wachposten verbracht hatte. Niemand sonst war im Dorf.

Inzwischen bei der vielfotografierten, berühmten Schlucht angekommen. Schon beeindruckend, wenn man da drin steht. Fast so spektakulär wie bei… lassen wir das 😉

Am Ende der Schlucht, nach ungezählten Hüpfern von Stein zu Stein, führt eine Treppe zum gelb markierten Pfad Richtung Parkplatz.


Genau bis zu diesem Punkt läuft offensichtlich die Mehrheit der Besucher, trägt sich in ein Besucherbuch ein, Selfie, und dann zurück zum Parkplatz.
Die Strecke findet sich auch bei Google-Streetview zum zur Besichtigung, wie ich später entdeckte.

Jetzt also mitten im Freitagnachmittag Ausflugsverkehr.

Nur noch 2 Kilometer über Stock und Stein zurück.

Im Jumper unter die Dusche und dann erst mal lang machen.

20210819 Reihen Cabins



Nach dem Frühstück kurz den kleinen Hafen und die zwei Reihen Holzhäuser mit Terrasse und Steg besichtigt.

Wetterbericht verspricht Regen, also Fahrtag Richtung Skuleskogen Nationalpark.

(Von meinem iPhone gesendet, daher manchmal eigenwillige Rechtschreibung)

20210817_Bonstad noch ein Kirchdorf

Bonstad, noch ein Kirchdorf, etwas weiter südlich gelegen.
Zufall, der Ort Skellefteå  war nur als Zwischenstop auf dem Weg zum nächstem Nationalpark geplant.
Aber ein sonniger Tag und ein Wetterbericht mit Regenankündigung für den Folgetag bewegten zur Planänderung.
Heute Schritte sammeln und morgen bei Regenwetter Kilometer sammeln.

Vom Stellplatz, ein Wanderparkplatz, führen Wanderwege entlang des Flusses zur Stadt und zum Stadtteil Bonstad.

Bonstad war eines der ca. 70 Kirchdörfer in Nordschweden.

So um 1860 waren die Gläubigen verpflichtet jeden Sonntag am Gottesdienst teilzunehmen.
10-20 KM werden heute mal schnell mit dem SUV oder Schneemobil überwunden, damals eine Tagesreise.
Also wurden kleine Unterkünfte, Cabins, Hütten rund um die Kirche gebaut.

In diesen konnten die angereisten Familie übernachten und den Kirchbesuch mit anderen wichtigen Aktivitäten wie Feiern, Tanzen und Kontaktpflege kombinieren.

Cabins
Minimalistische Behausungen wie Hütten, Segelboote und Wohnmobile fand ich schon lange vor dem Hype Tiny House  faszinierend.

Da war Gammelstad  mit ca. 400 Hütten schon mal eine imposante Ansammlung.

Zufällig lief diese Tage im DLF eine lange Nacht über den laufenden Hype „Tiny Houses“.

Leben auf kleinem Raum „Aber in Hütten wohnet der Mensch…Von Fabian Goppelsröder
www.deutschlandfunkkultur.de/leben-auf-kleinem-raum-aber-in-huetten-wohnet-der-mensch.1024.de.html?dram:article_id=501497 <www.deutschlandfunkkultur.de/leben-auf-kleinem-raum-aber-in-huetten-wohnet-der-mensch.1024.de.html?dram:article_id=501497>

Da werden die bekannten Hütten von Martin Heidegger , Le Corbusier und natürlich die gruselige Unterkunft vom Unabomber erwähnt und der YT Kanal „Living Big in a Tiny House“ www.youtube.com/c/livingbig/featured <www.youtube.com/c/livingbig/featured>

Die bekannte Internetseite „Cabin Porn“ und das daraus entstandene Buch hab ich bisher übersehen.

Oder der deutsche Titel „Hütten“ passte nicht in mein Suchraster beim Streifen durch die Buchhandlungen.
Vielleicht auch besser so.

Möglicherweise hockte ich jetzt in einer stationären Holzhütte irgendwo in Brandenburg statt einem kleinen Häuschen mit Dieselmotor und Rädern dran.

20210816 Finnland, Autogas und doch zu sparsam

[[LPG]], [[Finnland]], [[Schweden]]

Kurz vor der ersten Autogastankstelle seit Estland.
Jumper fährt mit Diesel, aber Heizung, Warmwasser und Kühlschrank laufen mit Gas aus dem Tank (LPG).
In ganz Europa laest sich der Gastank bequem an Autogas-Tankstellen füllen.

Nur die Finnen fahren nicht mit Gas, haben daher auch keine Autogastankstellen und damit könnte der Kühlschrank ein Problem werden.
Kochen geht mit notfalls mit Campingaskocher, schleppt Jumper als Reserve mit, Heizen per Decke aber beim Kühlschrank wird es ohne Gas schwierig.

Also haben wir seit Estland auf Heizung und Warmwasser aus der Gastherme verzichtet.
Waren sparsam und stehen nun mit 25% Füllung vor der Tankstelle.

Im Wiederholungsfall Finnland wird eine Ersatzflasche mitreisen oder der nächste Jumper hat eine zusätzliche Dieselheizung.

Vollgetankt, ab jetzt wieder warmes Wasser aus Wand 🙂

20210814 Schweden

[[Logbuch]], [[Schweden]], [[Tornio]], [[Haparanda]]

Die Grenze zwischen Finnland und Schweden bemerkt man kaum, wenn man von Finnland kommt.
Auf der Gegenspur ein langer Stau, Kontrollen, Zelte für Covid-Tests. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Finnen vom schwedischen Weg nicht sonderlich überzeugt sind.
Gleich am ersten Kreisverkehr hinter der Grenze Ausfahrt zu IKEA. Der grosse Parkplatz wird als empfohlener Übernachtungsplatz angesteuert.
Mal ein „Orginal-IKEA“ in Schweden ansehen. Man fühlt sich gleich heimisch. Wie gewohnt, muss man sich den kürzesten Weg vom Restaurant zum Ausgang verdienen. Auch in diesem IKEA führt der Weg in Schleifen durch die ganze Halle, damit die Kundschaft auch keine Gelegenheit verpasst doch noch irgendwas zu kaufen. Das vertraute „Labormaus im Labyrinth“ Erlebnis bei IKEA, auch hier.
Aber erschwerte Bedingungen, die Beschriftungen auf der Karte sind keine grosse Hilfe.
Richtung zum Ausgang ist klar, aber nach der dritten Sackgasse in der richtigen Richtung, hier muss doch irgendwo ein Abkürzungsdurchgang sein, Kapitulation.

Brav folgen wir den Schildern Richtung Ausgang in Schleifen, auch noch durch die Selbstbedienungshalle, und schaffen es ohne Teelicht, hübsche Tasse oder praktisches Küchengerät wieder heraus zu kommen. Ätsch

2021-08-13 Wandertag

Heute den Tunturiaapa-Naturpfad im Nationalpark Pyhä-Luosto abgelaufen.
Dabei so oft den Namen des Pfades beim Passieren der Wegweiser gelesen und nachgemurmelt, dass ich aktuell sogar den Namen, „Tunturiaapa“, stotterfrei aufsagen kann.
In anderen Sprachen lassen sich drollige Sprechversuche mit dem Unterschied zwischen Schrift und Aussprache erklären.
Hier nicht, die Buchstabenfolgen vermitteln genau das was zu sprechen ist.

Es ist dennoch mühsam, irgendein Zusammenhang zu deutsch oder irgendwelchen romanischen Sprachen fehlt völlig.

In der Gegend um Luosto ist es für finnische Verhältnisse ungewöhnlich hügelig.
Darum fiel die Wahl auf diesen Nationalpark in Lappland bei der Tourenplanung.
Eine tolle Gegend, Abwechslung nach den hunderten Kilometern Geradeausfahren.

Dieser Rundweg, Tunturiaapa-Naturpfad 🤪, führt durch Wald, Haine, ein Moor und über einen Hügel. Zugang zum Wasserfall ist wg. Instandsetzung des Weges bis 2022 gesperrt.
Die Bezeichnung „Berg“ für Anhebung unter 1000 Meter erscheint etwas ambitioniert.
Für intensiven Wintersport reichen die Hügel aus.
Im Winter ist die Gegend hier ein gut laufendes Wintersportziel.
Knuffige Blockhäuser als Ferienhäuser in der Landschaft verteilt und überschaubare Hotelanlagen im
Dank der Quersubvention durch Wintersport (und EU-Programme) findet sich hier im Sommer gute Infrastruktur ohne Massenrummel.

Der Hügel im Hintergrund ist der Rest vom Strand eines Meere vor längerer Zeit, verraten die Erklärungstafeln in finnisch, englisch, russisch und deutsch.
Wird wohl noch eine Weile dauern, bis die Pegelhöhe wieder erreicht wird.

Oben drauf, der Turm, vermutlich die Ursache für durchgehend hervorragendes Netz.
An der letzten Milchkanne LTE mit 4 Strichen. Immer wieder faszinierend, wenn man aus einem technischen Entwicklungsland kommt.

2021-08-11 Polarkreis

Nun also in Lappland, noch längere Straßen durch endlose Wälder.
Unterwegs sind uns nur wenige Wohnmobile begegnet, meist Finnen.
Aber hier, wo der Polarkreis die Europastraße kreuzt, sind plötzlich Franzosen und Deutsche versammelt. Ein Abschnitt des großen Platzes ist für die rollenden Zimmer ausgeschildert und gut gefüllt.
Wenn man schon mal hier ist, fühlt man sich doch irgendwie verpflichtet Polarkreisdekoration und Weihnachtsmanndorf zu besichtigen.
Begleitet von Weihnachtsmusik kleine Wanderung durch Fachgeschäfte für Weihnachtsdekoration und Lappland-Erinnerungs-Klimbim.
Im Winter, mit Schnee und Beleuchtung in der Dunkelheit, sicherlich eine eindrucksvolle Inszenierung. Jetzt im Sonnenlicht und ohne Schnee herrscht eine nüchterne Rummelplatz im Wartezustand Atmosphäre vor.

Wenige Kilometer weiter findet sich dank einer bekannten Nachtplatzfindeapp ein schöner Platz an einem See.
Hoffen wir mal dass die Masse bei dem Attraktionsgelände bleibt 😎