20210827-Gamla Uppsala Museum

Was tun bei Regen?

Neben Museum einparken, sich von Ausstellung beeindrucken lassen, Regenlücke für kleinen Spaziergang nutzen.
Die Regenlücke war für die Wanderung entlang der Grabhügel, finale Ruhesitze nordischer Könige in der Zeit der Wikinger, doch zu kurz.

Später dann, im trockenen, warmen Jumper (hurra, hier gibt es wieder Gas für die Therme zu kaufen) bei Wikipedia und YouTube nachschauen, was dass alles genau bedeutet.

Im Gamla Uppsala Museum sind fast alle Ausstellungsstücke zusätzlich mit einer englischen Erklärungen versehen.

Sollten keine Vorkenntnisse in nordischer Glaubensgeschichte zur Verfügung stehen, wird es etwas mühselig.
Nach Lektüre des Wikipedia Artikels wird dann schnell klar, der Mix aus Überlieferungen, Glauben und Mythen bleibt auch in vertrauter Sprache kompliziert

Wikipedia hilft:

„Alt-Uppsala war in vorhistorischer Zeit ein Machtzentrum in Mittelschweden. In der frühen Eisenzeit lag der Platz nördlich einer Bucht und ermöglichte so Reisen zum Meer und den angrenzenden Seen. Die Funktionen der Siedlung können mit dem späteren Stockholm <de.wikipedia.org/wiki/Stockholm> verglichen werden. Sie war religiöses sowie administratives Zentrum mit Verbindung zur Ostsee. Die abnehmende Bedeutung des Platzes um das Jahr 1100 hängt mit der Veränderung der Wasserwege durch die fortschreitende Landhebung zusammen.


In Bezug auf die alten Schilderungen zur Rolle Alt-Uppsalas bei der Einigung Schwedens muss erwähnt werden, dass diese nur bedingt glaubwürdig sind. Für die Zeit vor dem 9. Jahrhundert gibt es nur Mythen, Sagen und Dichtungen. Die sogenannte Ynglingatal <de.wikipedia.org/wiki/Ynglingatal> berichtet, dass das Geschlecht der Ynglinger bis ins 7. Jahrhundert hinein von Alt-Uppsala aus regiert haben soll. Die Heimskringla <de.wikipedia.org/wiki/Heimskringla>, eine Sage des Isländers Snorri Sturluson <de.wikipedia.org/wiki/Snorri_Sturluson>, berichtet, dass im 5. und 6. Jahrhundert die Könige Aun, Adils und Egil in Alt-Uppsala begraben wurden. Dies passt mit den archäologischen Datierungen zusammen. Weitere Dichtungen, in denen über Alt-Uppsala berichtet wird, sind das englische Beowulf <de.wikipedia.org/wiki/Beowulf>, die dänische Chronik Gesta Danorum <de.wikipedia.org/wiki/Gesta_Danorum> und die isländische Hrólfs saga kraka <de.wikipedia.org/wiki/Hr%C3%B3lfs_saga_kraka>.
Im Jahr 2000 öffnete in der Nähe des Grabfeldes das Gamla Uppsala Museum. Hier werden Mythen und die Geschichte des Platzes dargestellt.

de.wikipedia.org/wiki/Alt-Uppsala

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweden-archaeologen-entdecken-riesiges-monument-aus-der-eisenzeit-1.1798587

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