20210911-Landleben

11.9.2021

Nach Stockholm Innenstadt, direkt an einer Promenade zwischen Joggern, Wohnschiffen und Campern, direkt ins Nirgendwo.
Das war schon ein Kontrastprogramm.

Ein Bauernhof, mitten im Wald, nach 25 Jahren Dornröschenschlaf sind fast alle Felder rundum mit Bäumen zugewachsen.
Im letzten Jahr sind von deutschen Auswanderern Haus und Scheune wieder in Betrieb genommen worden.
Statt in den warmen Süden hier nun die Variante Norden. Dazu gehören Winter mit -20 Grad.
Da müssen bis zum Winter die Fenster dicht, der Ofen funktionieren und genug Brennholz gebunkert sein.

Interesse an biodynamischer Ernährung, Permakultur, Heilkreutern usw.  ist bei mir ja immer noch sehr bescheiden bis kaum wahrnehmbar.
Um so mehr beeindruckt mich hier, wie auch schon auf den Höfen in Portugal, die Energie und Entschlossenheit bei der Umsetzung solcher Projekte.

In Schottland, Findhorn, habe ich per Zufall mal ein ganzes Dorf in Ausbaustufen von „Wohnwagen im Wald“ bis Geothermie-Hightech-Holz-Reihenhaus entdeckt.
Bei der Führung durch die Dorfbereiche wurde dann auch der kleine Wohnwagen vorgeführt, der mal die Keimzelle der gewachsenen Siedlung war.

Inzwischen braucht es einen Busparkplatz für die Besucher.

Aber von solchen Wachstumsgeschichten ist der kleine Waldhof (noch?) weit entfernt.
Auf meinem morgendlichen und abendlichen Rundweg von knapp 5 km ist mir nie jemand begegnet 🙂

Inzwischen wieder am Meer, auch schön, aber immer noch reichlich Konkurrenten um schöne Stellplätze unterwegs hier.


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