20210912_Morgens im Hafen

  • gestern im Hafen von Oskarsham ein paar Männern beim Manövrieren, Basteln und Putzen von drei Motorjachten beobachtet. Auch eine nette Freizeitbeschäftigung zum Wochenende, dachte ich so. Irgendwann kapiert, das war wohl das Servicepersonal.
  • der bei Uppsala gekaufte blaue Samtstoff, 10 Euro :-), einfach über die, schon vor Jahren zunächst nutzlos installierte, Gardinenstange im Heck gezogen, ist eine der besten Investitionen der letzten Monate. Isoliert und versteckt die begrenzt schicken Plastikteile der Hecktür.
  • einseitige Ernährung. Fast hätte ich zum Frühstück, statt Müsli oder Brötchen, die nächste von diesen leckeren Abba-Fischdosen mit Matjesstücken verputzt. Vorratshaltung ist ja schon sinnvoll. Bei Erdnussflips, Chips und nun auch noch mit diesen speziellen Fischdosen ein weiteres  Risiko für ambitionierte Vorsätze in gesunder Ernährung. Diszipliniert Obst ins Müsli geschnippelt. Die Matjes vielleicht doch zum Nachtisch? Nein!
  • Instagram wieder entdeckt. Da kann man aktuelle Fotos aus der Umgebung suchen. War mir neu. Interessant wie und was andere den Ort sehen, an dem man selbst gerade rumläuft. Wenn man bitte noch diese gestellten Grinse-Selfies rausfiltern könnte.
  • bei der Morgenrunde Podcast BTO gehört, Stelters Analyse der Wahlprogramme. Von „historischer Richtungsentscheidung“ ist da aus ökonomischer Perspektive wohl wenig zu finden. Statt Auseinandersetzung mit den drei großen Ds (Demografie, Decarbonisierung, Digitalisierung) wohl noch mehr Variationen von Bullerbü Phantasien und Wohlfahrtsillusionen. Sollte man sich am Morgen nicht antun
  • Fahre heute zum echten Bullerbü 😎

20210911-Landleben

11.9.2021

Nach Stockholm Innenstadt, direkt an einer Promenade zwischen Joggern, Wohnschiffen und Campern, direkt ins Nirgendwo.
Das war schon ein Kontrastprogramm.

Ein Bauernhof, mitten im Wald, nach 25 Jahren Dornröschenschlaf sind fast alle Felder rundum mit Bäumen zugewachsen.
Im letzten Jahr sind von deutschen Auswanderern Haus und Scheune wieder in Betrieb genommen worden.
Statt in den warmen Süden hier nun die Variante Norden. Dazu gehören Winter mit -20 Grad.
Da müssen bis zum Winter die Fenster dicht, der Ofen funktionieren und genug Brennholz gebunkert sein.

Interesse an biodynamischer Ernährung, Permakultur, Heilkreutern usw.  ist bei mir ja immer noch sehr bescheiden bis kaum wahrnehmbar.
Um so mehr beeindruckt mich hier, wie auch schon auf den Höfen in Portugal, die Energie und Entschlossenheit bei der Umsetzung solcher Projekte.

In Schottland, Findhorn, habe ich per Zufall mal ein ganzes Dorf in Ausbaustufen von „Wohnwagen im Wald“ bis Geothermie-Hightech-Holz-Reihenhaus entdeckt.
Bei der Führung durch die Dorfbereiche wurde dann auch der kleine Wohnwagen vorgeführt, der mal die Keimzelle der gewachsenen Siedlung war.

Inzwischen braucht es einen Busparkplatz für die Besucher.

Aber von solchen Wachstumsgeschichten ist der kleine Waldhof (noch?) weit entfernt.
Auf meinem morgendlichen und abendlichen Rundweg von knapp 5 km ist mir nie jemand begegnet 🙂

Inzwischen wieder am Meer, auch schön, aber immer noch reichlich Konkurrenten um schöne Stellplätze unterwegs hier.


20210906 Vasa

6.9.2021, Stockholm

Einen Tag länger wie geplant in Stockholm geblieben. D
Der am Sonntag früh ergatterte Stellplatz im Zentrum, am Hafenbecken, war einfach zu gut gelegen.
Schon am Nachmittag waren alle Plätze besetzt und viele Womos kreisten wie die Geier durch Strassen auf der Suche nach einer frei werdenden Lücke.

Nach viel Strassenwanderei blieb nun Zeit für das Vasa-Mueseum.

Vom letzten Besuch des Museums, irgendwann um 1977, hatte ich noch ein Holzwrack in einer grossen dunklen Halle in Erinnerung.
Sah aus, als wenn jemand die Wasserberieselungsanlage ausgelöst hatte, ein grosser Holzhaufen im Nieselregen.

Es brauchte schon viel Phantasie um den nassen Holzhaufen als bedeutendes Kriegsschiff einer Epoche zu sehen.
Sicherlich wurde damals der Nieselregen erklärt, Konservierungsprozess, und auch die tragische Symbolik, des auf der ersten Fahrt gekenterten Stolzes der Kriegsmarine.
Aber als Eindruck in der Erinnerung blieb der nasse Holzhaufen.

Das Schiff ist im aktuellen Zustand als Schiff zu erkennen.
Audioführer und Schautafeln erklären Zusammenhänge von der Bautechnik, Lebensbedingungen der Besatzung bis zu den Ursachen der Kenterung.
Zu wenig Ballast und Toplastig durch die beiden Kanonendecks, ist die aktuelle Ursachendarstellung.
Von damals, 1977, war da noch was von zu viel Luxus, repräsentativer Dekoration und Figuren, als Erklärung für die unerwartete Kenterung mit anschliessendem zügigen Tauchgang in Erinnerung.

Luxus, über vierhundert Mann hausten auf solchen Schiffen.
Das Risiko dort durch Mangelernährung und Krankheit das Leben zu verlieren war gross, die Gelegenheit dazu beim Austausch von Kanonenkugeln in chaotischen Seeschlachten dagegen gering.
Selbst die Kajüte vom Kapitän würde nach Maßstäben der Neuzeit kaum einen Bewertungsstern bekommen.
Lieber heute einfacher Tourist in der Holzklasse, als damals Oberklasse auf so einem Schiff.


20210905_Morgenrunde

Morgenrunde durchs Vogelschutzgebiet

Für meine Verhältnisse früh am Morgen auf den langen Holzpfad durch das hohe Schilf.
Heute mal Morgenrunde um einen neuen Stellplatz, statt der gewohnten Erkundungsrunde am Abend.

Nach ein paar Minuten kommt der erste schwer bepackte Fotoaktivist entgegen. Früh ist auch relativ.

Am Ende des langen Holzweges ein hölzerner Aussichtsturm, oben leer, unter drei plappernde Angler.

Oben tolle Sicht auf See, Sumpf und einige Bisons.
Unten wird schnatternd eine Angelschnur mit Algenfang eingeholt.

Optisch ein sehr schöner Platz. Aber die Stille des Nordens wirkt nach. Das stete Rauschen der nahen Autobahn konkurriert mit den startenden Flugzeugen vom Flughafen Stockholm.

Also wenn schon Stadt , dann richtig.

Standortwechsel Richtung Innenstadt.


2021-08-30 Schloss Strömsholm

Kleine Wanderung von Mölntorp nach Schloss Strömsholm und zurück.

Nach genug Regentagen, kann auch mal ganz gemütlich sein.
Doch wenn der Eindruck von „endlos grauer Himmel“ aufkommt, droht dieser immer Weiterfahrenreflex.
Heute früh setzte sich dann doch die Sonne mal wieder durch.

Also ausserplanmässig am Übernachtungsplatz geblieben und den erstbesten Rundweg für eine kleine Wanderung abgelaufen.

Die ersten hundert Meter entlang einer Landstrasse waren etwas dröge, aber dann entwickelte sich die Zufallsroute doch noch ganz nett.

20210827-Gamla Uppsala Museum

Was tun bei Regen?

Neben Museum einparken, sich von Ausstellung beeindrucken lassen, Regenlücke für kleinen Spaziergang nutzen.
Die Regenlücke war für die Wanderung entlang der Grabhügel, finale Ruhesitze nordischer Könige in der Zeit der Wikinger, doch zu kurz.

Später dann, im trockenen, warmen Jumper (hurra, hier gibt es wieder Gas für die Therme zu kaufen) bei Wikipedia und YouTube nachschauen, was dass alles genau bedeutet.

Im Gamla Uppsala Museum sind fast alle Ausstellungsstücke zusätzlich mit einer englischen Erklärungen versehen.

Sollten keine Vorkenntnisse in nordischer Glaubensgeschichte zur Verfügung stehen, wird es etwas mühselig.
Nach Lektüre des Wikipedia Artikels wird dann schnell klar, der Mix aus Überlieferungen, Glauben und Mythen bleibt auch in vertrauter Sprache kompliziert

Wikipedia hilft:

„Alt-Uppsala war in vorhistorischer Zeit ein Machtzentrum in Mittelschweden. In der frühen Eisenzeit lag der Platz nördlich einer Bucht und ermöglichte so Reisen zum Meer und den angrenzenden Seen. Die Funktionen der Siedlung können mit dem späteren Stockholm <de.wikipedia.org/wiki/Stockholm> verglichen werden. Sie war religiöses sowie administratives Zentrum mit Verbindung zur Ostsee. Die abnehmende Bedeutung des Platzes um das Jahr 1100 hängt mit der Veränderung der Wasserwege durch die fortschreitende Landhebung zusammen.


In Bezug auf die alten Schilderungen zur Rolle Alt-Uppsalas bei der Einigung Schwedens muss erwähnt werden, dass diese nur bedingt glaubwürdig sind. Für die Zeit vor dem 9. Jahrhundert gibt es nur Mythen, Sagen und Dichtungen. Die sogenannte Ynglingatal <de.wikipedia.org/wiki/Ynglingatal> berichtet, dass das Geschlecht der Ynglinger bis ins 7. Jahrhundert hinein von Alt-Uppsala aus regiert haben soll. Die Heimskringla <de.wikipedia.org/wiki/Heimskringla>, eine Sage des Isländers Snorri Sturluson <de.wikipedia.org/wiki/Snorri_Sturluson>, berichtet, dass im 5. und 6. Jahrhundert die Könige Aun, Adils und Egil in Alt-Uppsala begraben wurden. Dies passt mit den archäologischen Datierungen zusammen. Weitere Dichtungen, in denen über Alt-Uppsala berichtet wird, sind das englische Beowulf <de.wikipedia.org/wiki/Beowulf>, die dänische Chronik Gesta Danorum <de.wikipedia.org/wiki/Gesta_Danorum> und die isländische Hrólfs saga kraka <de.wikipedia.org/wiki/Hr%C3%B3lfs_saga_kraka>.
Im Jahr 2000 öffnete in der Nähe des Grabfeldes das Gamla Uppsala Museum. Hier werden Mythen und die Geschichte des Platzes dargestellt.

de.wikipedia.org/wiki/Alt-Uppsala

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweden-archaeologen-entdecken-riesiges-monument-aus-der-eisenzeit-1.1798587

20210820_Wandertag

20210820_Wandertag

Logbuch

Voller Parkplatz vor dem Südeingang zum Nationalpark Skuleskogen.
Zwischen vielen PKWs etwa 50 Wohnmobile.

Alles vertreten, vom VW-Bus bis zum MAN KAT

Dieser volle Parkplatz lies Massen auf dem Wanderweg erwarten.

Also früh los, und an der ersten Weggabelung nicht die Strecke zu der angesagten und vielgeknipsten „Sehenswürdigkeit“ , Slåttdalsskrevan, sondern auf dem Pfad am Meer entlang. Die Massen kamen uns dann später auf dem Rückweg engegegen.

Nach einigen Metern bequemer Holzpfade durch den Nadelwald geht es über eine der ersten Geröllstrecken vorran.
Es folgen noch einige solcher Hüpf- und Balancierparcours in den nächsten Stunden, bergauf und bergab.

Vorsichtig, die nächsten Trittmöglichkeiten fest im Blick, bewegen wir uns über Steine und Wurzeln.

Es geht auch anders, ein Paar überholt, schwedisch schnatternd von Stein zu Stein hüpfend, im Joggertempo.
Entgegen kommen aber auch, bedächtig mit Stockunterstützung um jeden Meter kämpfende, ältere Semester.

Noch geht es zügig, ohne Gefälle, am Meer entlang.
Die Höhenlinien auf Wanderkarte und Navi kündigen baldige Abwechslung an.

Es steil bergan, wieder über Geröllfelder, dank der Steigung lassen sich jetzt bequem die Arme einsetzen, um Bäume und Felskanten als Geländer zu nutzen. Handschuhe wären jetzt praktisch oder ein Pflaster für die erste kleine Schürfwunde.

In den grossen Bergrucksäcken, die einige der entgegen kommenden Wanderer lässig über die Hindernisstrecke mitschleppen, ist für sowas sicherlich ausreichend Platz.

Im Park verteilt finden sich Übernachtungshütten mit Feuerstelle und Brennholz. Hinturnen, Grillen, Übernachten und zurückturnen. Erklärt die leeren PKWs vom vorabend auf dem Parkplatz.

Nun ist der Punkt erreicht, wo die Strecke vorwärts und zurück beeindruckend weit vom Jumper entfernt erscheint.

Inzwischen gibt es beim Anstieg auch viele Gelegenheiten die Landschaft bewusster wahr zu nehmen. Die Uhr teilt regelmässig mit, was der hechelnde Wanderer schon deutlich wahrgenommen hat.

Pause, damit der Puls wieder runter kommt vor der nächsten Höhenlinie.

Beim Laufen empfiehlt sich der Blick auf Steine, Wurzeln und Löcher, statt in die Landschaft.
Sonst wird hier aus der Wanderung schnell eine aufwändige Bergungsübung, wie ein mit professioneller Fotoausrüstung dekorierter Wanderer grinsend anmerkt. Er wandert, um zu fotografieren. Wobei er sich vor der Wanderung schon „starke Fotoserien“ von dem Gebiet angeschaut hat.

Selbst knipse ich ja nur noch mit dem Handy, Notizfotos mit Zeit und GPX-Daten zur Erinnerung, wo man wann so war. Keinerlei künstlerische oder ästhtische Ambitionen.
Es gibt schon genug perfekte Fotos von den Orten an denen man, vom Reiseführer angelockt, langstolpert.

Darüberhinaus bemerke ich schon die von Gitta Peyn beschriebene Folgen digitaler Wirklichkeitskonstruktion.

„Mit fraktalen Algorithmen schaffen Filmemacher heute Berge, die auf so manchen Zuschauer realistischer wirken als natürliche. Menschen, die große Teile ihrer Wirklichkeitskonstruktion und Wirklichkeitserwartung auf computergestützte Animationen und Filme bauen, empfinden vielleicht sogar die ehemals so monumentalen Pyramiden als klein, gar gekünstelt.“

Gitta Peyn <app://obsidian.md/Gitta%20Peyn>
www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff <www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff>

Gitta Peyn <app://obsidian.md/Gitta%20Peyn>
www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff <www.carl-auer.de/magazin/systemzeit/wirklichkeitsemulation-zum-begriff>


Der Effekt durch Filme, und welcher aktuelle Film geht nicht durch die digitale Postproduction, mag heftig sein.
Mit Erfahrung aus der Erlebniswelt aktueller Egoshooter
Nach längeren Touren, ausgestattet mit starker Grafikkarte, durch die Höhlenwelten von Lara Croft oder die weiten Landschaften Amerikas von Red Dead Redemtion verblast schnell der schönste Landschaftsfilm.


In diesen Landschaften kann man sich scheinbar frei bewegen, auch fliegen und bei Interesse auch noch Wetter mit Regenbogen, Nebel oder Schnee abrufen.

Natürlich fehlt der unmittelbare, körperliche Eindruck, Wind, frische Luft, die Gerüche, Wärme, Kälte usw.
Aber das Gehirn laest sich auch gern täuschen.

Vor Jahren hatte ich Gelegenheit, ganz real, morgens allein durch ein hessisches Musseumsdorf mit Fachwerkhäusern zu laufen.
Nahe plätscherte ein Brunnen und ich war kurz erschrocken neben dem Brunnen nicht den erwarteten Wachposten zu finden.

Der stand in dem virtuellen Fachwerkdorf einer Simulation, in der ich damals offensichtlich zu viel Zeit mit der virtuellen Erkundung von Wachposten verbracht hatte. Niemand sonst war im Dorf.

Inzwischen bei der vielfotografierten, berühmten Schlucht angekommen. Schon beeindruckend, wenn man da drin steht. Fast so spektakulär wie bei… lassen wir das 😉

Am Ende der Schlucht, nach ungezählten Hüpfern von Stein zu Stein, führt eine Treppe zum gelb markierten Pfad Richtung Parkplatz.


Genau bis zu diesem Punkt läuft offensichtlich die Mehrheit der Besucher, trägt sich in ein Besucherbuch ein, Selfie, und dann zurück zum Parkplatz.
Die Strecke findet sich auch bei Google-Streetview zum zur Besichtigung, wie ich später entdeckte.

Jetzt also mitten im Freitagnachmittag Ausflugsverkehr.

Nur noch 2 Kilometer über Stock und Stein zurück.

Im Jumper unter die Dusche und dann erst mal lang machen.

20210819 Reihen Cabins



Nach dem Frühstück kurz den kleinen Hafen und die zwei Reihen Holzhäuser mit Terrasse und Steg besichtigt.

Wetterbericht verspricht Regen, also Fahrtag Richtung Skuleskogen Nationalpark.

(Von meinem iPhone gesendet, daher manchmal eigenwillige Rechtschreibung)

20210817_Bonstad noch ein Kirchdorf

Bonstad, noch ein Kirchdorf, etwas weiter südlich gelegen.
Zufall, der Ort Skellefteå  war nur als Zwischenstop auf dem Weg zum nächstem Nationalpark geplant.
Aber ein sonniger Tag und ein Wetterbericht mit Regenankündigung für den Folgetag bewegten zur Planänderung.
Heute Schritte sammeln und morgen bei Regenwetter Kilometer sammeln.

Vom Stellplatz, ein Wanderparkplatz, führen Wanderwege entlang des Flusses zur Stadt und zum Stadtteil Bonstad.

Bonstad war eines der ca. 70 Kirchdörfer in Nordschweden.

So um 1860 waren die Gläubigen verpflichtet jeden Sonntag am Gottesdienst teilzunehmen.
10-20 KM werden heute mal schnell mit dem SUV oder Schneemobil überwunden, damals eine Tagesreise.
Also wurden kleine Unterkünfte, Cabins, Hütten rund um die Kirche gebaut.

In diesen konnten die angereisten Familie übernachten und den Kirchbesuch mit anderen wichtigen Aktivitäten wie Feiern, Tanzen und Kontaktpflege kombinieren.

Cabins
Minimalistische Behausungen wie Hütten, Segelboote und Wohnmobile fand ich schon lange vor dem Hype Tiny House  faszinierend.

Da war Gammelstad  mit ca. 400 Hütten schon mal eine imposante Ansammlung.

Zufällig lief diese Tage im DLF eine lange Nacht über den laufenden Hype „Tiny Houses“.

Leben auf kleinem Raum „Aber in Hütten wohnet der Mensch…Von Fabian Goppelsröder
www.deutschlandfunkkultur.de/leben-auf-kleinem-raum-aber-in-huetten-wohnet-der-mensch.1024.de.html?dram:article_id=501497 <www.deutschlandfunkkultur.de/leben-auf-kleinem-raum-aber-in-huetten-wohnet-der-mensch.1024.de.html?dram:article_id=501497>

Da werden die bekannten Hütten von Martin Heidegger , Le Corbusier und natürlich die gruselige Unterkunft vom Unabomber erwähnt und der YT Kanal „Living Big in a Tiny House“ www.youtube.com/c/livingbig/featured <www.youtube.com/c/livingbig/featured>

Die bekannte Internetseite „Cabin Porn“ und das daraus entstandene Buch hab ich bisher übersehen.

Oder der deutsche Titel „Hütten“ passte nicht in mein Suchraster beim Streifen durch die Buchhandlungen.
Vielleicht auch besser so.

Möglicherweise hockte ich jetzt in einer stationären Holzhütte irgendwo in Brandenburg statt einem kleinen Häuschen mit Dieselmotor und Rädern dran.